Giftpflanzen-Wanderausstellung
"verteufelt, vergessen, verschätzt"
Giftige Pflanzen in unserer Nähe
Die Natur bietet für Erwachsene und Kinder Erlebnisse für alle Sinne. Da gibt es weiche Blätter zum Fühlen, duftende Kräuter zum Sch
nuppern und süße Früchte zum Naschen. Doch nicht alles ist für Menschen verträglich. Die „Ritter der Pflanzenwelt“ haben sich gegen Angriffe gewappnet. Mit giftigen Inhaltsstoffen wehren sie sich vor dem Gefressenwerden durch große und kleine Lebewesen. Nur wer sich auskennt, kann die Pflanzenwelt tatsächlich mit allen Sinnen genießen.
Seit alten Zeiten üben giftige Pflanzen eine ganz besondere Faszination auf uns Menschen aus. Viele Mythen, Märchen und Geschichten ranken sich um die wirkungsvollen Pflanzen; viele von ihnen sind wichtige Heilpflanzen.
Das Giftpflanzen-Team des Regionalverbands möchte mit einer Wanderausstellung in die spannende Welt der Giftpflanzen entführen. In Zusam
menarbeit mit dem Loki Schmidt Haus und mit Unterstützung der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung wurde ein Konzept erstellt. Bis 2013 soll die Ausstellung realisiert sein und als erstem Aufstellungsort im Loki Schmidt Haus in Hamburg-Flottbek zu sehen sein. Doch die 13 Themeninseln suchen noch Partner. Mehr dazu erfahren Sie in dem Exposé.
Das Konzept
Die Giftpflanzen-Wanderausstellung des Regionalverbands Umweltberatung Nord will Familien, Schüler/innen und Interessierte in die faszinierende Welt der Giftpflanzen entführen. Die zentrale Skulptur zeigt einen symbolisierten Blumenstrauß, aus dem dreizehn giftige Pflanzen herausragen: „Die giftige
n Dreizehn“. Diese 13 Pflanzen begleiten die Besucher durch die Ausstellung. In 13 Themeninseln von „verhext“ bis „verlockend“ haben sie sich versteckt. Und „verflixt“ noch einmal, die Natur lässt sich nicht einfach in „gut“ und „böse“ einteilen. „Schau genau!“ ist daher die zentrale Botschaft der Ausstellung.
Der Aufbau
Im Zentrum der Ausstellung ragt ein riesiger Blumenstrauß hervor, der die Pflanzenarten in unserer Umgebung symbolisiert. Er hebt sich über die Themeninseln empor und prägt das Gesicht der Ausstellung. Die giftigen Dreizehn fallen seitlich aus dem
Blumenstrauß heraus. Sie werden hier in Kurzportraits vorgestellt. Sie sind Teil unserer natürlichen Umwelt und Teil einer größeren Anzahl von weiteren mehr oder weniger giftigen Pflanzen. Die dreizehn Themeninseln verteilen sich locker im Raum und stellen unterschiedliche Aspekte des Themas dar.

Exposé herunterladen Hier klicken
Weitere Informationen:
Regionalverband Umweltberatung Nord e.V.
Tel.: 040-404005
E-Mail info@umweltberatung-nord.de



